Pferdepfleger*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Weiterbildungsveranstaltungen bieten folgende Institutionen und Bildungsträger an:
der Bundesfachverband (BFV) für Reiten und Fahren in Wien führt verschiedene Reit- und Fahrkurse durch
Darüber hinaus gibt es teilweise in manchen Bereichen auch berufsspezifische Verbände, die gemeinsame Weiterbildungen organisieren und anbieten. Der Bundesfachverband (BFV) für Reiten und Fahren in Wien führt verschiedene Reit- und Fahrkurse durch.
Das Pferdezentrum Stadl-Paura (OÖ) bietet bei Bedarf Kurse zur Aus- und Weiterbildung in der Pferdewirtschaft an.
Darüber hinaus bieten auch Landwirtschaftliche Fachschulen zahlreiche Weiterbildungslehrgänge an.
Auch Weiterbildungseinrichtungen wie das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten zahlreiche berufsübergreifende Weiterbildungsmöglichkeiten, die für landwirtschaftliche Berufe relevant sein können an, beispielsweise zu kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Themen (Betriebswirtschaft, Buchhaltung, Personalmanagement), zu touristischen oder technischen Themenbereichen. Siehe die aktuellen Kursbücher des Berufsförderungsinstitutes (BFI) sowie des Wirtschaftsförderungsinstitutes (WIFI).
Möglichkeiten zur beruflichen Höherqualifizierung bieten facheinschlägige Vorbereitungs- und Aufbaulehrgänge an berufsbildenden höheren Schulen (Höhere Landwirtschaftliche Lehranstalten). Mit dem Abschluss eines Aufbaulehrganges ist neben einer höheren Fachqualifikation außerdem die Matura verbunden, die ein Studium an Fachhochschulen und Universitäten ermöglicht (z.B. Agrartechnik, Ökologie).
Studium ohne Matura:
Für ein Studium an einer Fachhochschule, Universität oder Pädagogischen Hochschulen ist normalerweise die Matura einer Allgemeinbildenden (AHS) oder Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) erforderlich.
Es bestehen aber auch andere Zugangsmöglichkeiten:
Berufsreifeprüfung (Lehre mit Matura): Die Berufsreifeprüfung, die du bereits während deiner Lehrzeit beginnen kannst, ist eine vollwertige Matura, mit der du uneingeschränkten Zugang zum Studium hast.
Studienberechtigungsprüfung: Die Studienberechtigungsprüfung kannst du vor Beginn eines Studiums ablegen. Sie ermöglicht den Zugang zu einem bestimmten Studium.
ohne Matura mit Berufsausbildung und Berufserfahrung: Fachhochschulen bieten außerdem meist die Möglichkeit mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (insb. Lehre oder Berufsbildender Mittlerer Schule (BMS)) und mehrjähriger Berufserfahrung auch ohne Matura ein facheinschlägiges (d. h. mit der Berufsausbildung fachlich verwandtes) Bachelorstudien zu beginnen. Meist müssen dazu einzelne Zusatzprüfungen absolviert werden.
Wichtige Weiterbildungsthemen für Pferdepfleger*innen sind beispielsweise:
Fachkompetenzen
Pferderassen, Pferdezucht
Mensch-Tier-Beziehung
Tierrecht, Veterinärkunde
nachhaltige Pferdewirtschaft
Reitsport und Pferdetourismus
Pferdeheilkunde
Stallwirtschaft, Gebäudemanagement
Umweltschutz, Ressourcenmanagement
gesetzliche Vorschriften
Lagerhaltung, Einkauf, Bestellwesen
Buchhaltung, Kostenrechnung, Dokumentation
Werbung, Marketing, Direktmarketing
Methodenkompetenzen
Arbeitsvorbereitung, Planung, Koordination
Arbeits- und Betriebssicherheit
Unfallverhütung in der Pferdewirtschaft
Hygiene und Sauberkeit
Qualitätssicherung, Qualitätskontrolle
Sozialkompetenzen
Kommunikationsfähigkeit
Kund*innen/Serviceorientierung
Teamfähigkeit
Nach mehrjähriger beruflicher Erfahrung und Zusatzqualifikationen können Pferdepfleger*innen zu Teamleiter*innen, Bereichsleiter*innen bis hin zu Betriebsleiter*innen aufsteigen und führen als solche Mitarbeiter*innen und Teams. Auch die Qualifikation zum*zur Landwirtschaftlichen Meister*in stellt eine berufliche Weiterentwicklung dar.
Neben einem hierarchischen Aufstieg im Unternehmen ist in diesem Beruf auch eine Weiterentwicklung und Karriere durch fachliche Spezialisierung beispielsweise auf bestimmte Pferderassen, Pferdetraining oder Pferdetourismus und damit eine Fachkarriere und Entwicklung in eine Expert*innenrolle möglich.
Die selbstständige Berufsausübung ist beispielsweise als Landwirt*in mit eigenem landwirtschaftlichen Betrieb oder im Rahmen verschiedener landwirtschaftlicher Nebengewerbe möglich - siehe Menüpunkt Selbstständigkeit.
Form: Fernstudium / Fernlehrgang (Online oder Hybrid)
Kurzbeschreibung
Mit dieser praxisnahen Fernausbildung können die Teilnehmer*inne ihre Leidenschaft für Tiere endlich zum Beruf machen und aktiv zur Verbesserung ihres Wohlbefindens beitragen. Ob Hund, Katze, Pferd oder Kleintier – Sie entwickeln ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse und Signale der Tiere und lernen, energetische Blockaden zu erkennen und sanft zu lösen.
Voraussetzungen keine besonderen Voraussetzungen
Zielgruppe
Tierliebhaber*innen, die ihre eigenen Tiere besser verstehen und begleiten möchten
Menschen, die Tieren zu mehr körperlicher, emotionaler und seelischer Balance verhelfen möchten
Energetiker*innen, die ihr Angebot auf Tiere erweitern möchten
angehende Tierenergetiker*innen, die sich eine eigene Praxis aufbauen möchten
Tierarztassistent*innen und Mitarbeiter*innen in Tierarztpraxen oder Tierkliniken
Tierpfleger*innen und Mitarbeiter*innen in Tierheimen
Hundetrainer*innen, Hundebetreuer*innen und Menschen aus dem Hundebereich
Pferdehalter*innen, Reitstallbetreiber*innen und Menschen aus dem Pferdebereich
Betreiber*innen von Bauernhöfen, Gnadenhöfen, Reiterhöfen oder Tierpensionen
Menschen, die mit Nutztieren, Pferden, Hunden, Katzen oder Kleintieren arbeiten
Tierheilpraktiker*innen, Tiermasseur*innen oder Tierphysio-Praktiker*innen als ergänzende Weiterbildung
Züchter*innen, Pflegestellen und Tierschutzaktive
Menschen aus Gesundheits-, Pflege-, Sozial- oder Coachingberufen mit Tierbezug
alle, die Tiere nicht nur versorgen, sondern in ihrer Ganzheit wahrnehmen möchten
Kosten EUR 1.290,00
Abschluss Diplom Tierenergetik
Berechtigungen Die Diplomausbildung "Tierenergetiker" kann im Rahmen der Gewerbeberechtigung zum Humanenergetiker in Österreich ausgeübt werden
Der Besuch des Lehrgangs ist ohne besondere Vorkenntnisse möglich.
Abschluss:
WIFI-Zeugnis als anerkannter Qualifikationsnachweis im Tierhaltungs- und Tierschutzbereich
Info:
Hinweis: Der Kurs entspricht den Anforderungen der Tierschutz-Sonderverordnung. Er ist grundsätzlich verpflichtend für alle Personen, die gewerblich mit Tieren zu tun haben.
Zielgruppe: Zoofachhändler*innen, Mitarbeiter*innen in Tierheimen, Tierschutzeinrichtungen oder Gnadenhöfen, Tierpfleger*innen
Ausbildungsdauer: 2 Module mit gesamt mindestens 36 Lehreinheiten; in Tirol umfasst die Ausbildung 71,5 LE (EUR 1.140,00)
Kosten: ca. EUR 350,00 für Modul 1 und ca. EUR 250,00 für Modul 2
Inhalte:
Modul 1:
Recht
Grundlagen der Hygiene und Immunologie
Grundlagen der Infektionskunde - Entstehung von Krankheiten
Grundlagen der Tierernährung - Anatomie, Physiologie
Grundlagen der Tierhaltung (speziell für Hunde und Katzen)