Tierpfleger*innen (Tierheime) sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Weiterbildungsmöglichkeiten zu verschiedenen relevanten Bereichen bieten unter anderem das Berufsförderungsinstitutes (BFI), das Wirtschaftsförderungsinstitutes(WIFI) mit Kursen für z. B. in Tierhaltung, Tierschutz, aber auch im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Bereich, beispielsweise Betriebswirtschaft, Buchhaltung, Kostenrechnung, Marketing, Qualitätsmanagement.
Viele Betriebe führen regelmäßig zur beruflichen Weiterbildung ihrer Mitarbeiter*innen interne Schulungen durch, um sie mit neuen Methoden oder Geräten, Futtermitteln, etc. vertraut zu machen. Oder sie bieten Herstellerbetrieben die Möglichkeit Produktschulungen vor Ort durchzuführen.
Möglichkeiten zur beruflichen Höherqualifizierung bieten außerdem Vorbereitungs- und Aufbaulehrgänge an berufsbildenden höheren Schulen für Berufstätige (z. B. Handelsakademien, Höhere Technische Lehranstalten, HTLs). Mit dem Abschluss eines Aufbaulehrganges ist neben einer höheren Fachqualifikation außerdem die Matura verbunden, die ein Studium an Fachhochschulen und Universitäten ermöglicht.
Studium ohne Matura:
Für ein Studium an einer Fachhochschule, Universität oder Pädagogischen Hochschulen ist normalerweise die Matura einer Allgemeinbildenden (AHS) oder Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) erforderlich.
Es bestehen aber auch andere Zugangsmöglichkeiten:
Berufsreifeprüfung (Lehre mit Matura): Die Berufsreifeprüfung, die du bereits während deiner Lehrzeit beginnen kannst, ist eine vollwertige Matura, mit der du uneingeschränkten Zugang zum Studium hast.
Studienberechtigungsprüfung: Die Studienberechtigungsprüfung kannst du vor Beginn eines Studiums ablegen. Sie ermöglicht den Zugang zu einem bestimmten Studium.
ohne Matura mit Berufsausbildung und Berufserfahrung: Fachhochschulen bieten außerdem meist die Möglichkeit mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (insb. Lehre oder Berufsbildender Mittlerer Schule (BMS)) und mehrjähriger Berufserfahrung auch ohne Matura ein facheinschlägiges (d. h. mit der Berufsausbildung fachlich verwandtes) Bachelorstudien zu beginnen. Meist müssen dazu einzelne Zusatzprüfungen absolviert werden.
Wichtige Weiterbildungsbereiche für Tierpfleger*innen (Tierheime) sind beispielsweise:
Fachkompetenzen
Tierhaltung in Tiergärten und Zoos
Nutztierhaltung, Haustierhaltung
Tierschutz und Tierrecht
Artenschutz
Nationalparks im In- und Ausland
Veterinärmedizin, Seuchen und Krankheiten
Qualitätsmanagement und Dokumentation
betriebliche Software-Programme
Büro- und Kommunikationstechnologien
betriebsspezifische digitale Tools und Anwendungen
Datensicherheit, Datenschutz
Methodenkompetenzen
Arbeitsvorbereitung, Arbeitsorganisation
Arbeits- und Betriebssicherheit
Termin- und Zeitmanagement
Qualitätssicherung, Qualitätskontrolle
Hygiene und Sauberkeit
Team- und Mitarbeiter*innenführung
Sozialkompetenzen
interkulturelle Kompetenz
Kund*innen/Serviceorientierung
Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Nach mehrjähriger beruflicher Erfahrung können Tierpfleger*innen (Tierheime) zu Team- und Gruppenleiter*innen bis hin zu Bereichsleiter*innen aufsteigen und führen als solche Mitarbeiter*innen und Teams. Auch die Qualifizierung zum/zur Lehrlingsausbilder*in ist eine Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung.
Neben einem hierarchischen Aufstieg im Unternehmen ist in diesem Beruf auch eine Weiterentwicklung und Karriere durch inhaltliche und fachliche Spezialisierung beispielsweise auf Groß- oder Kleintiere, Nutztiere, exotische Tiere, auf die Tierpflege in Kliniken, Tierheimen oder Zoos und die Entwicklung in eine Expert*innenrolle möglich.
Eine selbstständige Berufsausübung ist im Rahmen freier Gewerbe möglich - siehe Menüpunkt Selbstständigkeit.
TierpflegerInnen und TierarzthelferInnen (mit abgeschlossener Lehre, AbsolventInnen der Tierpflegerschule), Personen mit abgeschlossener vergleichbarer Ausbildung wie PhysiotherapeutInnen, Krankenschwestern
Abschluss:
Zertifikat - TierarzthelferIn für Physiotherapie und Rehabilitation
Info:
Inhalte:
Anatomie und Bewegungsphysiologie werden ebenso unterrichtet wie Massage, physikalische Modalitäten und Gerätekunde. Auf die objektive Evaluierung der erhobenen physiotherapeutischen Befunde wird großer Wert gelegt, ebenso auf die praktische Durchführung aller vorgetragenen Themen. Die TeilnehmerInnen werden die Möglichkeit haben, alle Therapieformen, sowohl an sich selbst als auch an Patienten, durchzuführen. In Kooperation mit: FTA für Physiotherapie und Rehabilitationsmedizin
Veterinärmedizinische Universität Wien Veterinärplatz 1 1210 Wien
Im Rahmen der beiden Lehrgänge Tierenergetik und Tierkommunikation lernen die Teilnehmer*innen, wie sie die ganzheitliche Gesundheit für Tiere und ihre Halter*innen perfekt unterstützen können. Beide Onlineausbildungen laufen für die Teilnehmer*innen parallel und sie schließen beide mit dem Certified Practitioner für Tierenergetik und Tierkommunikation ab.
Voraussetzungen keine besonderen Voraussetzungen
Zielgruppe
Menschen, die Tieren zu einer körperlichen, emotionalen und seelischen Balance verhelfen möchten; Tierliebhaber*innen; Tierarzthelfer*innen; Energetiker*innen mit Schwerpunkt Tier; Bauernhof Betreiber*innen; Reiterhof Betreiber*innen; Angestellte in Tierkliniken; Tierheim Mitarbeiter*innen; Tierpark Angestellte.
Kosten EUR 2.099,00
Abschluss Diplom für Tierenergetik und Diplom Tierkommunikation
Berechtigungen Die Diplomausbildung "Tierenergetiker" kann im Rahmen der Gewerbeberechtigung zum Humanenergetiker in Österreich ausgeübt werden.
Beschreibung
Inhalte - Übersicht:
Ebenen der Gesundheit und Selbstheilungsprinzip
Biofeedback / Muskelmonitoring / Stressstadien
Surrogattestung / Testung mit Pendel / Schnipp-Selbst-Test
Form: Fernstudium / Fernlehrgang (Online oder Hybrid)
Kurzbeschreibung
In der Fernausbildung stehen neben den umfassenden theoretischen Grundlagen zahlreiche Praxisübungen und Übungsgespräche im Mittelpunkt. Spezialthemen wie Gespräche mit verstorbenen Tieren, Sterbebegleitung, Trauerrituale und Kontaktaufnahme mit vermissten Tieren machen diese umfassende Ausbildung besonders spannend! Die Ausbildung bietet praktische Erfahrungen, um die Bindung zwischen Mensch und Tier zu stärken und das Wohlbefinden der Tiere zu fördern.
Voraussetzungen keine besonderen Voraussetzungen
Zielgruppe
Menschen, die Tieren zu einer körperlichen, emotionalen und seelischen Balance verhelfen möchten, Tierliebhaber*innen, Tierarzthelfer*innen, Energetiker*innen mit Schwerpunkt Tier, Bauernhof Betreiber*innen, Reiterhof Betreiber*innen, Angestellte in Tierkliniken, Tierheim Mitarbeiter*innen, Tierpfleger*innen
Kosten EUR 1.190,00
Abschluss
Diplom für Tierkommunikation
Beschreibung
Inhalte - Überblick:
Grundlagen, Grundregeln der Tierkommunikation
Grenzen und Verantwortung in der Tierkommunikation
Übungen zum Trainieren der Hellsinne
Vorbereitungen auf ein Tiergespräch
Kontaktaufnahme und Gesprächsablauf mit dem Tier
Glaubenssätze, Meditation mit einem Tier
Seelengespräche, Seelenplan
Gespräche mit verstorbenen Tieren
Sterbebegleitung, Sterbephasen
Trauer, Trauerrituale, Trauerphasen
Tierkommunikation bei Schmerzen
Tiere mit Handicap
Energiefelder der Tiere, Körperscan
Energiekreise, Symbole, Heilsteine
Farben, Lichtwesen, Kraftiere
Energetische Operationsbegleitung
Zusatzinfo
Gesamtaufwand: 5 Module mit einem Gesamtaufwand von 366 Einheiten
Der Besuch des Lehrgangs ist ohne besondere Vorkenntnisse möglich.
Abschluss:
WIFI-Zeugnis als anerkannter Qualifikationsnachweis im Tierhaltungs- und Tierschutzbereich
Info:
Hinweis: Der Kurs entspricht den Anforderungen der Tierschutz-Sonderverordnung. Er ist grundsätzlich verpflichtend für alle Personen, die gewerblich mit Tieren zu tun haben.
Zielgruppe: Zoofachhändler*innen, Mitarbeiter*innen in Tierheimen, Tierschutzeinrichtungen oder Gnadenhöfen, Tierpfleger*innen
Ausbildungsdauer: 2 Module mit gesamt mindestens 36 Lehreinheiten; in Tirol umfasst die Ausbildung 71,5 LE (EUR 1.140,00)
Kosten: ca. EUR 350,00 für Modul 1 und ca. EUR 250,00 für Modul 2
Inhalte:
Modul 1:
Recht
Grundlagen der Hygiene und Immunologie
Grundlagen der Infektionskunde - Entstehung von Krankheiten
Grundlagen der Tierernährung - Anatomie, Physiologie
Grundlagen der Tierhaltung (speziell für Hunde und Katzen)