Pferdewirtschaft (Lehrberuf) - Lehrzeit: 3 Jahre

Andere Bezeichnung(en):
Pferdewirtschaftsfacharbeiter*in, Facharbeiter*in Pferdewirtschaft

Weiterbildung & Karriere

Pferdewirtschaftsfacharbeiter*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.

Im Bereich der Land- und Forstwirtschaft führen vor allem die Landwirtschaftskammern und die Landarbeiterkammern gemeinsam mit den Ländlichen Fortbildungsinstituten (LFI) Kurse und Lehrgänge für die einzelnen Betriebszweige durch, wie z. B.: Biolandbau, Gesundheit, Ernährung, Recht, Unternehmensführung, Gemüsebau; aber auch zu Themenbereichen wie z. B. IT und Internet, Personalverrechnung, Sicherheitsvertrauenspersonenausbildung, Staplerkurs, Verkaufstraining.

Darüber hinaus gibt es in manchen Bereichen auch berufsspezifische Verbände, die gemeinsame Weiterbildungen organisieren und anbieten. Der Bundesfachverband (BFV) für Reiten und Fahren in Wien führt verschiedene Reit- und Fahrkurse durch.
Das Pferdezentrum Stadl-Paura (OÖ) bietet bei Bedarf Kurse zur Aus- und Weiterbildung in der Pferdewirtschaft an.

Die Landwirtschaftskammern in Zusammenarbeit mit den land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstellen bieten Fachfortbildungskurse (diese sind für Lehrlinge, die während der Lehrzeit keine einschlägige Berufs- oder Fachschule besuchen, gesetzlich vorgeschrieben) und Vorbereitungskurse für die Lehrabschlussprüfung oder die Meister*innenprüfung sowie verschiedene Meister*innenlehrgänge.

Darüber hinaus bieten auch viele Landwirtschaftliche Fachschulen zahlreiche Weiterbildungslehrgänge an.

Weiterbildungseinrichtungen wie das Berufsförderungsinstitut (BFI), das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten verschiedene berufsübergreifende Weiterbildungsmöglichkeiten an, die auch für landwirtschaftliche Berufe relevant sein können, beispielsweise zu kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Themen (Betriebswirtschaft, Buchhaltung, Personalmanagement), zu touristischen oder technischen Themenbereichen. Siehe beispielsweise die aktuellen Kursbücher des Berufsförderungsinstitutes (BFI) sowie des Wirtschaftsförderungsinstitutes (WIFI).

Große landwirtschaftliche Betriebe führen zur beruflichen Weiterbildung ihrer Mitarbeiter*innen innerbetriebliche Kurse und Schulungen durch, z. B. an neuen Maschinen und Geräten, oder im Rahmen von neuen Verfahren und Produkten (z. B. Bioprodukte) oder bieten landwirtschaftlichen Maschinen-, Service- und Zulieferbetrieben die Möglichkeit Produktschulungen durchzuführen.

Möglichkeiten zur beruflichen Höherqualifizierung bieten außerdem facheinschlägige Vorbereitungs- und Aufbaulehrgänge an berufsbildenden höheren Schulen (Höhere Landwirtschaftliche Lehranstalten). Mit dem Abschluss eines Aufbaulehrganges ist neben einer höheren Fachqualifikation außerdem die Matura verbunden, die ein Studium an Fachhochschulen und Universitäten ermöglicht (z.B. Agrartechnik, Ökologie).

Studium ohne Matura:

Für ein Studium an einer Fachhochschule, Universität oder Pädagogischen Hochschulen ist normalerweise die Matura einer Allgemeinbildenden (AHS) oder Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) erforderlich.
Es bestehen aber auch andere Zugangsmöglichkeiten:

  • Berufsreifeprüfung (Lehre mit Matura): Die Berufsreifeprüfung, die du bereits während deiner Lehrzeit beginnen kannst, ist eine vollwertige Matura, mit der du uneingeschränkten Zugang zum Studium hast.
  • Studienberechtigungsprüfung: Die Studienberechtigungsprüfung kannst du vor Beginn eines Studiums ablegen. Sie ermöglicht den Zugang zu einem bestimmten Studium.
  • ohne Matura mit Berufsausbildung und Berufserfahrung: Fachhochschulen bieten außerdem meist die Möglichkeit mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (insb. Lehre oder Berufsbildender Mittlerer Schule (BMS)) und mehrjähriger Berufserfahrung auch ohne Matura ein facheinschlägiges (d. h. mit der Berufsausbildung fachlich verwandtes) Bachelorstudien zu beginnen. Meist müssen dazu einzelne Zusatzprüfungen absolviert werden.

Wichtige Weiterbildungsthemen für Pferdewirtschaftsfacharbeiter*innen sind beispielsweise:

Fachkompetenzen

  • nachhaltige Pferdewirtschaft
  • Reitsport und Pferdetourismus
  • Pferdeheilkunde
  • Pferdezucht
  • Stallwirtschaft, Gebäudemanagement
  • Umweltschutz, Ressourcenmanagement
  • gesetzliche Vorschriften, nationales und internationales Förderwesen
  • Betriebsmanagement, Verwaltung
  • Lagerhaltung, Einkauf, Bestellwesen
  • Buchhaltung, Kostenrechnung, Dokumentation
  • Werbung, Marketing, Direktmarketing
  • Social Media
  • Datensicherheit, Datenschutz
  • Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Methodenkompetenzen

  • Arbeitsvorbereitung, Planung, Koordination
  • Arbeits- und Betriebssicherheit
  • Unfallverhütung in der Pferdewirtschaft
  • Hygiene und Sauberkeit
  • Qualitätssicherung, Qualitätskontrolle
  • Termin- und Zeitmanagement
  • Team- und Mitarbeiter*innenführung

Sozialkompetenzen

  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kund*innen/Serviceorientierung
  • Teamfähigkeit

Nach mehrjähriger beruflicher Erfahrung und Zusatzqualifikationen können Pferdewirtschaftsfacharbeiter*innen zu Teamleiter*innen, Bereichsleiter*innen bis hin zu Betriebsleiter*innen aufsteigen und führen als solche Mitarbeiter*innen und Teams.

Neben einem hierarchischen Aufstieg im Unternehmen ist in diesem Beruf auch eine Weiterentwicklung und Karriere durch fachliche Spezialisierung beispielsweise auf bestimmte Pferderassen, Pferdetraining oder Pferdetourismus und damit eine Fachkarriere und Entwicklung in eine Expert*innenrolle möglich.

Die selbstständige Berufsausübung ist beispielsweise als Landwirt*in mit eigenem landwirtschaftlichen Betrieb oder im Rahmen verschiedener landwirtschaftlicher Nebengewerbe möglich - siehe Menüpunkt Selbstständigkeit.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Art: Schulausbildung

Dauer: 5 Jahre

Form: Vollzeit

NQR-Level: 5  ISCED-Level: 3 bis 5  

Kurzbeschreibung

Die Höhere Lehranstalt für Tourismus vermittelt eine umfassende Allgemeinbildung und eine höhere berufliche Bildung und bereitet auf gehobene Berufe in der Wirtschaft, insbesondere in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, und in der Verwaltung vor.

Voraussetzungen
kommend aus:

  • Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss 4. oder einer höheren Klasse
  • Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der vierten Klasse Mittelschule bei Beurteilung aller leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gemäß dem Leistungsniveau „Standard AHS" oder eine Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ nicht schlechter als „Gut“;
    ansonsten Aufnahmeprüfung in den schlechter beurteilten Gegenständen
  • Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
  • erfolgreicher Abschluss der 1. Klasse einer berufsbildenden mittleren Schule

Über die genauen Aufnahmekriterien und Anmeldefristen informiert die jeweilige Bildungseinrichtung.

Zielgruppe

Jugendliche nach erfolgreichem Abschluss einer Mittelschule, AHS-Unterstufe oder Polytechnischen Schule

Kosten
siehe Zusatzinfo

Abschluss

Reife- und Diplomprüfung (Matura)

Berechtigungen

  • berechtigt zur Ausübung facheinschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung einschließlich des Handelsgewerbes
  • Studienberechtigung

Die Qualifikation für eine Vielzahl touristischer Berufe ist prinzipiell unabhängig vom jeweiligen Schwerpunkt der Höheren Lehranstalt für Tourismus.

Beschreibung

Der Lehrplan sieht neben allgemeinbildenden Fächern (Deutsch, Englisch, Zweite lebende Fremdsprache, Angewandtes Informationsmanagement, Geschichte und Politische Bildung, Naturwissenschaften und Lebensmitteltechnologie, Angewandte Mathematik, Sportliche Animation usw.) betriebswirtschaftliche Fächer (Betriebs- und Volkswirtschaft, Rechnungswesen und Controlling, Recht usw.) und fachspezifische Fächer (Tourismusgeografie und Reisebüro, Tourismusmarketing und Kundenmanagement, Ernährung, Küchenorganisation und Kochen, Getränke, Serviceorganisation und Servieren, Pferdewirtschaft usw.) vor. Weitere Ausbildungsinhalte ergeben sich aus den verschiedenen schulautonomen Schwerpunktsetzungen, die in der Regel ab der dritten Klasse erfolgen.

Hinweis: Über schulautonome Vertiefungen informieren Sie sich bitte auf der Webseite der Schule.

Im Rahmen der Ausbildung sind facheinschlägige Pflichtpraktika (mindestens 32 Wochen vor dem Eintritt in den 5. Jahrgang, davon mindestens 4 mit Pferdeschwerpunkt) verpflichtend. Der fachpraktische Unterricht findet in Küche und Service sowie Pferdeeinrichtungen statt.

Weitere Berechtigungen:

  • Ersatz der Unternehmerprüfung
  • Anrechnung und Ersatz von Lehrzeiten in einschlägigen Lehrberufen

Zusatzinfo

Die Ausbildung im Schwerpunkt Tourismus und Pferdewirtschaft erfolgt in Kooperation zwischen der Tourismusschule Warmbad Villach und der Landwirtschaftlichen Fachschule Stiegerhof.

Kosten:

  • Der Besuch von Bundesschulen ist grundsätzlich kostenlos.
  • An Privatschulen ist ein Schulgeld zu entrichten. Die Höhe des Schulgelds ist abhängig vom jeweiligen Anbieter.

Weitere Infos: https://www.hum.at/

Kärntner Tourismusschulen Warmbad Villach
Kumpfallee 88 u. 90
9504 Warmbad Villach

Tel.: +43 (0)4242 / 3007
E-Mail: office@kts-villach.at
Internet: https://www.kts-villach.at/

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Tourismus:

  • Ausbildungsschwerpunkt Internationales Tourismusmanagement (drei lebende Fremdsprachen)
  • Ausbildungsschwerpunkt Hotelmanagement mit IT
  • Ausbildungsschwerpunkt Tourismus und Pferdewirtschaft

Kolleg für Tourismus - Ausbildungsschwerpunkt 5-Sterne-Management – ALL INCLUSIVE


Landwirtschaftliche Fachschule Stiegerhof
Stiegerhofstraße 20
9585 Gödersdorf

Tel.: +43 (0)4257 24 02 10
E-Mail: office@lfs-stiegerhof.ksn.at
Internet: https://www.lfs-stiegerhof.ksn.at/

Schwerpunkte:

Landwirtschaftliche Fachschule:

  • Fachrichtung Landwirtschaft
  • Fachrichtung Pferdewirtschaft

Landwirtschaftliche Fachschule für Berufstätige:

  • Fachrichtung Landwirtschaft
  • Fachrichtung Pferdewirtschaft

Art: Universitätsstudium – Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

NQR-Level: 6  ISCED-Level: 6  ECTS-Punkte: 180  

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

auslaufend: keine Neu- oder Wiederzulassungen mehr ab dem WS 2021/22

In Kooperation mit Universität für Bodenkultur Wien und Veterinärmedizinische Universität Wien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

BOKU University
Gregor-Mendel-Straße 33
1180 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 476 54 -0
Fax: +43 (0)1 / 476 54 -1044
E-Mail: boku4you@boku.ac.at
Internet: https://boku.ac.at/

Veterinärmedizinische Universität Wien
Veterinärplatz 1
1210 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 250 77 -0
Fax: +43 (0)1 / 250 77 -1090
E-Mail: studieninfo@vetmeduni.ac.at
Internet: https://www.vetmeduni.ac.at

Art: Lehrgang

Dauer: 408 UE

Form: Fernstudium / Fernlehrgang (Online oder Hybrid)

Kurzbeschreibung

Mit dieser praxisnahen Fernausbildung können die Teilnehmer*inne ihre Leidenschaft für Tiere endlich zum Beruf machen und aktiv zur Verbesserung ihres Wohlbefindens beitragen. Ob Hund, Katze, Pferd oder Kleintier – Sie entwickeln ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse und Signale der Tiere und lernen, energetische Blockaden zu erkennen und sanft zu lösen.

Voraussetzungen
keine besonderen Voraussetzungen

Zielgruppe

  • ⁠Tierliebhaber*innen, die ihre eigenen Tiere besser verstehen und begleiten möchten
  • ⁠Menschen, die Tieren zu mehr körperlicher, emotionaler und seelischer Balance verhelfen möchten
  • Energetiker*innen, die ihr Angebot auf Tiere erweitern möchten
  • angehende Tierenergetiker*innen, die sich eine eigene Praxis aufbauen möchten
  • Tierarztassistent*innen und Mitarbeiter*innen in Tierarztpraxen oder Tierkliniken
  • ⁠Tierpfleger*innen und Mitarbeiter*innen in Tierheimen
  • ⁠Hundetrainer*innen, Hundebetreuer*innen und Menschen aus dem Hundebereich
  • Pferdehalter*innen, Reitstallbetreiber*innen und Menschen aus dem Pferdebereich
  • Betreiber*innen von Bauernhöfen, Gnadenhöfen, Reiterhöfen oder Tierpensionen
  • Menschen, die mit Nutztieren, Pferden, Hunden, Katzen oder Kleintieren arbeiten
  • ⁠Tierheilpraktiker*innen, Tiermasseur*innen oder Tierphysio-Praktiker*innen als ergänzende Weiterbildung
  • Züchter*innen, Pflegestellen und Tierschutzaktive
  • Menschen aus Gesundheits-, Pflege-, Sozial- oder Coachingberufen mit Tierbezug
  • alle, die Tiere nicht nur versorgen, sondern in ihrer Ganzheit wahrnehmen möchten

Kosten
EUR 1.290,00

Abschluss
Diplom Tierenergetik

Berechtigungen
Die Diplomausbildung "Tierenergetiker" kann im Rahmen der Gewerbeberechtigung zum Humanenergetiker in Österreich ausgeübt werden

Beschreibung

Inhalte:

  • Fünf Ebenen der Tiergesundheit
  • Biofeedback und Muskelmonitoring
  • Pendeltest, Schnipp-Test und Surrogattestung
  • Tierkommunikation und Herzverbindung
  • Gesprächsprotokolle und Wahrnehmungsschulung
  • Körpersignale und Stressmuster erkennen
  • Mensch-Tier-Resonanzen verstehen
  • Bachblüten und Schüssler Salze austesten
  • Heilsteine und energetische Impulse testen
  • Kinesiologischer Balanceablauf
  • Vortests, Setup, Balance und Abschluss
  • Chakren, Meridiane und Drüsen balancieren
  • Hormone und Wirbelsäule energetisch begleiten
  • Neurolymphatische Reflexpunkte
  • Neurovaskuläre Reflexpunkte
  • Spinalpunkte und Narbenentstörung
  • Farbe, Klang und Zweipunktharmonisierung
  • Energetische Bachblütenzuführung
  • Energetischer Schutz und Ausgleich
  • TCM-Grundlagen für Tiere
  • Qi, Yin & Yang und fünf Elemente
  • Organuhr und Meridiane
  • Anfangs-, End- und Alarmpunkte halten
  • Akupressurpunkte für Tiere
  • Heilströmen und Energietore
  • Zentrale Ströme und Atemtechniken
  • Cranio Sacral Balancing für Tiere
  • Nervensystem und Tiefenentspannung
  • Craniosacrale Spannungsmuster
  • Kreuzbein, ISG und Körperachse
  • Diaphragmen und Schädelbasis
  • Ätherische Öle für Tiere
  • Hydrolate und sichere Dosierung
  • Duftwahrnehmung und Körpersprache
  • Duftanker, Rezepturen und Rituale
  • Bachblüten für emotionale Balance
  • Angst, Stress, Trennung und Umzug
  • Trauma, Rückzug und Unruhe begleiten

Weitere Infos: https://holfinity.com/course/diplomausbildung-tierenergetik

HOLFINITY Akademie
Graben 25
4020 Linz

Tel.: +43 (0)660 59 99 005
E-Mail: info@holfinity.com
Internet: https://holfinity.com/

Art: Lehrgang

Dauer: 1 Jahr

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

3- bzw. 4-jährige land- und forstwirtschaftliche Fachschule oder abgeschlossene Berufsausbildung zum/zur landwirtschaftlichen Facharbeiter*in 2- oder 3- bzw. 4-jährige land- und ernährungswirtschaftliche Fachschule mit jeweils spezifischen Eignungsprüfungen Zugang für „Quereinsteiger*innen“ mit abgeschlossener Berufsausbildung, Matura oder abgeschlossenem Studium mit jeweils spezifischen Eignungsprüfungen Jeweils zusätzlich erforderlich: Einschlägige Praxis von mindestens 3 Monaten in einem Reit- oder Zuchtbetrieb

Abschluss:

Facharbeiterbrief für Pferdewirtschaft

Berechtigungen:

Berechtigt die Ausübung facheinschlägiger Gewerbe sowie des Handelsgewerbes.

Weitere Infos: https://www.agrarschulen.at

Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Grottenhof Graz (Zentrale)
Krottendorferstraße 110
8052 Graz-Wetzelsdorf

Tel.: +43 (0)316 / 28 15 61
Fax: +43 (0)316 / 28 15 61 -39
E-Mail: lfsgrottenhof@stmk.gv.at
Internet: https://www.grottenhof.com

Schwerpunkte:

Fachschule für Land- und Forstwirtschaft

ÖKO Lehrgang für Land- und Forstwirtschaft

Oberstufenrealgymnasium für Pferdewirtschaft, gemeinsam mit ORG Monsbergergasse

Lehrgang für Pferdewirtschaft


Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Grottenhof Hardt (Pferdewirtschaftszentrum)
Hardter Straße 27
8052 Thal bei Graz

Tel.: +43 (0)316 / 583 238 -0
Fax: +43 (0)316 / 583 238 -25
E-Mail: lfsgrottenhof@stmk.gv.at
Internet: https://www.grottenhof.com

Schwerpunkte:

Fachschule für Land- und Forstwirtschaft

Oberstufenrealgymnasium für Pferdewirtschaft, gemeinsam mit ORG Monsbergergasse

Lehrgang für Pferdewirtschaft


Art: Lehrgang

Dauer: 2x 4 Tage

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • abgeschlossene Schul- und/oder Berufsausbildung
  • Kennenlern-Gespräch

Info:

Zielgruppe: Personen, die im pädagogischen bzw. sozialpädagogischen/psychosozialen Kontext tätig sind

Dauer: 2x 4 Tage

Kosten: EUR 3.490,00

Hof Ohana, Alte Landstraße 111, D-22941 Bargteheide

Inhalte:

  • Was das Pferd zum besonderen Coachingpartner macht
  • Ausbildung zum Coachingpartner
  • Ausgleich fürs Pferd schaffen
  • Unterschiedliche Charaktere und gezielte Einsatzmöglichkeiten
  • Was tun, wenn ich kein eigenes Pferd habe?

Weitere Infos: https://www.il-institut.at/ausbildung/pferdegestuetztes-coaching-ausbildung/

il Aus- und Weiterbildung GmbH
Göglstraße 8
3500 Krems

Tel.: +43 (0)2732 930 81
Fax: +43 (0)2732 930 81 -4
E-Mail: team@il.co.at
Internet: https://link.il.co.at/il-institut

Schwerpunkte:
Ausbildung Dipl. Systemischer Coach

Art: Lehrgang

Dauer: ca. 2 Semester (mind. 120 Stunden)

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • abgeschlossene berufliche Erstausbildung (z. B. Lehre, Berufsbildende mittlere Schule, Schule für Gesundheits- und Krankenpflege usw.)
  • Zulassungsansuchen an einer öffentlichen höheren Schule (unabhängig davon, wo die Vorbereitungskurse besucht werden)
  • Antritt zur letzten Teilprüfung nicht vor Vollendung des 19. Lebensjahres
  • aus Berufspraxis (dem beruflichen Umfeld) und der vorangegangenen Ausbildung erworbenes Fachwissen auf Maturaniveau

Abschluss:

Teilzeugnis der Berufsreifeprüfung für den Fachbereich Agrarmarketing

Berechtigungen:

Die Berufsreifeprüfung vermittelt die selben Zugangsberechtigungen wie eine schulische Reifeprüfung (AHS-, BHS-Matura), d.h. den uneingeschränkten Zugang zu Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Akademien und Kollegs.

Info:

Der Vorbereitungslehrgang bereitet auf die Teilprüfung im Fachbereich Agrarmarketing im Rahmen der Berufsreifeprüfung vor. Die Dauer, Kosten und organisatorische Gestaltung der Vorbereitungslehrgänge ist unterschiedliche je nach Anbieter, umfasst aber laut Berufsreifeprüfungscurriculaverordnung für die gesamte Vorbereitung mindestens 120 Stunden.

Kosten: Die Kosten für den Vorbereitungslehrgang sind unterschiedlich je nach Ausbildungseinrichtung. Neben der Teilnahmegebühr für den Lehrgang fallen auch Prüfungsgebühren an.

Dauer: Die Ausbildungsdauer ist abhängig vom jeweiligen Ausbildungsanbieter beträgt aber mindestens 120 Stunden meist über ca. 2 bis 3 Semester

WICHTIG: Die Berufsreifeprüfung unterliegt den Regeln der sogenannten "Zentralmatura" (teilstandardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung).

Die Teilprüfung aus dem Fachbereich umfasst eine schriftliche Prüfung im Umfang von 5 Stunden über ein Thema aus dem Berufsfeld des Prüfungskandidaten/der Prüfungskandidatin und eine mündliche Prüfung (Teilmaturazeugnis im jeweiligen Fachbereich). An Stelle der schriftlichen Prüfung kann auch eine Projektarbeit einschließlich Präsentation und Diskussion abgelegt werden.

Inhalte:
Der Lehrplan im Fachbereich orientiert sich an der Verordnung des Bundesministeriums über kompetenzbasierte Curricula an anerkannten Lehrgängen zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung:

  • Gründung eines Betriebes, Betriebliche Leistungserstellung
  • Kaufvertrag, Mitarbeiter im Betrieb, Grundzüge der Investition und Finanzierung
  • Marketing von land- und forstwirtschaftlichen Produkten
  • Rechtsfragen beim Agrarmarketing
  • Rechnungswesen – Buchführung. Bilanz, Steuerlehre, Kostenrechnung
  • Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland, dokumentäres Rechnungswesen
  • Betrieb und Gesellschaft, Agrarpolitik und Förderung

BFI Oberösterreich - Standort Wels
Roseggerstraße 14
4600 Wels

Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)7242 / 2055 - 3244
E-Mail: service@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at

Art: Lehrgang

Dauer: ca. 2 Semester (mind. 120 Stunden)

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • abgeschlossene berufliche Erstausbildung (z. B. Lehre, Berufsbildende mittlere Schule, Schule für Gesundheits- und Krankenpflege usw.)
  • Zulassungsansuchen an einer öffentlichen höheren Schule (unabhängig davon, wo die Vorbereitungskurse besucht werden)
  • Antritt zur letzten Teilprüfung nicht vor Vollendung des 19. Lebensjahres
  • aus Berufspraxis (dem beruflichen Umfeld) und der vorangegangenen Ausbildung erworbenes Fachwissen auf Maturaniveau

Abschluss:

Teilzeugnis der Berufsreifeprüfung für den Fachbereich Land- und Forstwirtschaft

Berechtigungen:

Die Berufsreifeprüfung vermittelt die selben Zugangsberechtigungen wie eine schulische Reifeprüfung (AHS-, BHS-Matura), d.h. den uneingeschränkten Zugang zu Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Akademien und Kollegs.

Info:

Der Vorbereitungslehrgang bereitet auf die Teilprüfung im Fachbereich Land- und Forstwirtschaft im Rahmen der Berufsreifeprüfung vor. Die Dauer, Kosten und organisatorische Gestaltung der Vorbereitungslehrgänge ist unterschiedliche je nach Anbieter, umfasst aber laut Berufsreifeprüfungscurriculaverordnung für die gesamte Vorbereitung mindestens 120 Stunden.

Kosten: Die Kosten für den Vorbereitungslehrgang sind unterschiedlich je nach Ausbildungseinrichtung. Neben der Teilnahmegebühr für den Lehrgang fallen auch Prüfungsgebühren an.

Dauer: Die Ausbildungsdauer ist abhängig vom jeweiligen Ausbildungsanbieter beträgt aber mindestens 120 Stunden meist über ca. 2 bis 3 Semester

WICHTIG: Die Berufsreifeprüfung unterliegt den Regeln der sogenannten "Zentralmatura" (teilstandardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung).

Die Teilprüfung aus dem Fachbereich umfasst eine schriftliche Prüfung im Umfang von 5 Stunden über ein Thema aus dem Berufsfeld des Prüfungskandidaten/der Prüfungskandidatin und eine mündliche Prüfung (Teilmaturazeugnis im jeweiligen Fachbereich). An Stelle der schriftlichen Prüfung kann auch eine Projektarbeit einschließlich Präsentation und Diskussion abgelegt werden.

Inhalte:
Der Lehrplan im Fachbereich orientiert sich an der Verordnung des Bundesministeriums über kompetenzbasierte Curricula an anerkannten Lehrgängen zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung:

  • Bodenbildung, Bodeneigenschaften, Bodenbewertung
  • Pflanzen- und Gartenbau
  • Forstwirtschaft
  • Obst- und Weinbau, Ernährung
  • Nutztierhaltung
  • Landtechnik, Umweltschutz, Ökologischer Landbau

Landwirtschaftliche Fachschule Hollabrunn
Sonnleitenweg 2
2020 Hollabrunn

Tel.: +43 (0)2952 / 21 33
E-Mail: office@diefachschule.at
Internet: https://lfs-hollabrunn.ac.at/

Schwerpunkte:

Landwirtschaftliche Fachschule:

  • Fachrichtung Kleintierhaltung
  • Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement
  • Fachrichtung Landwirtschaft und Weinbau

Landwirtschaftliche Fachschule - Mehrberuflichkeit + Fleischverarbeitung

Bauern- und Bäuerinnenschule (Basis- und Fachausbildung)

Vorbereitungslehrgang Berufsreifeprüfung: Fachbereich Land- und Forstwirtschaft


BFI Oberösterreich - Standort Wels
Roseggerstraße 14
4600 Wels

Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)7242 / 2055 - 3244
E-Mail: service@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at

Art: Meisterprüfung/Befähigungsprüfung

Dauer: 3 Jahre

Form: Berufsbegleitend

NQR-Level: 6  

Voraussetzungen:

  • Vollendetes 20. Lebensjahr
  • Erfüllung von 80% Anwesenheitspflicht im Vorbereitungslehrgang (=Meister*innenausbildung)
  • Erfolgreicher Besuch des Vorbereitungslehrganges (= Meister*innenausbildung) inklusive aller Teilprüfungen
  • Dreijährige Verwendung als Facharbeiter*in (Hinweis zum Nachsichtsverfahren: Betriebsleiter*innen und Interessent*innen können die Meister*innenprüfung ohne Facharbeiter*innenausbildung, aber mit entsprechender Praxis in der jeweiligen Sparte und erfolgreicher Absolvierung des Vorbereitungslehrganges abgelegt werden)

Abschluss:

Meister*in Pferdewirtschaft

Berechtigungen:

Personen, die die Meister*Innenprüfung Pferdewirtschaft erfolgreich abgelegt haben, haben folgende Berechtigungen:

  • die Berechtigung, sich als „Meister*in" zu bezeichnen
  • zur Ausbildung von Lehrlingen
  • zum Ersatz der gewerblichen Unternehmer*innenprüfung und des Fachbereichs bei der Berufsreifeprüfung
  • zum Bezug des Meister*innenlohns bei unselbständiger Tätigkeit
  • zum Bezug von meisterspezifischen Förderungen des landwirtschaftlichen Förderwesens

Info:

  • Das Ausbildungsprogramm wird in Form einer ca. dreijährigen Ausbildung angeboten. In diesem Zeitraum absolvieren die Ausbildungsteilnehmer*innen ihre Unterrichtseinheiten.
  • Die Teilprüfungen werden in Form von schriftlichen Prüfungen á 50-60 Minuten oder in Form von mündlichen Prüfungen á 10- 20 Minuten pro Prüfungskandidat*in abgehalten. Die schriftliche Meister*innenprüfung ist eine 5-stündige Klausur. Die Präsentation der Meister*innenarbeit mit anschließendem Prüfungsgespräch dauert zwischen 25 und 40 Minuten. Das Prüfungsfachgespräch zum Ausbildungsschwerpunkt dauert zwischen 20 und 30 Minuten.

Weitere Infos: https://www.lehrlingsstelle.at/

Land- und forstwirtschaftliche Lehrlings- und Fachausbildungsstelle Niederösterreich
Wiener Straße 64
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)5 0259 26400
Fax: +43 (0)5 0259 95 26400
E-Mail: lfa@lk-noe.at
Internet: https://www.lehrlingsstelle.at/niederoesterreich/

Art: Meisterprüfung/Befähigungsprüfung

Dauer: ca. 380 LE

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

Voraussetzung für den Antritt zur Meister*innenprüfung:

  • Mindestalter 18 Jahre bei Lehrgangseinstieg; mindestens 20 Jahre bei Abschlussprüfung
  • 3-jährige Tätigkeit als Facharbeiter*in (Die drei Praxisjahre können zeitgleich mit dem Vorbereitungslehrgang absolviert werden.) + min. 15 Bienenstöcke
  • Grundlagenwissen auf Facharbeiter*innenstufe

Abschluss: Teilnahmebestätigung

Berechtigungen:

Erfolgreicher Besuch des Vorbereitungslehrganges berechtigt zur Zulassung zur Meister*innenprüfung

Info:

Vorbereitung auf den Antritt zur Meister*innenprüfung im Beruf Pferdewirtschaft.

Dauer und Organisation:

ca. 380 Stunden über 3 Ausbildungswinter

Kosten: keine Angabe

Inhalte - Überblick:

  • Pflanzenbau
  • Pferdehaltung
  • Veterinärkunde
  • Reiten oder Fahren oder Westernreiten nach Wahl des Kandidaten
  • Landtechnik, Baukunde und Arbeitssicherheit
  • Betriebswirtschaft und Buchführung
  • Wirtschaftskunde und Marketing
  • Rechts- und Steuerkunde
  • Hausarbeit: Projektarbeit mit Berechnung der wirtschaftlichen Auswirkungen
  • Berufs- und Arbeitspädagogik
  • Politische Bildung

Weitere Infos: https://www.lehrlingsstelle.at/

Land- und forstwirtschaftliche Lehrlings- und Fachausbildungsstelle Niederösterreich
Wiener Straße 64
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)5 0259 26400
Fax: +43 (0)5 0259 95 26400
E-Mail: lfa@lk-noe.at
Internet: https://www.lehrlingsstelle.at/niederoesterreich/